Warum EMVAYO

Schluss mit drei Apps, einem Blackbox-Score und dem Neustart am Montag.

Was wäre, wenn du morgens in zehn Sekunden wüsstest, ob du auf Kurs bist – und was du heute dafür tun musst? EMVAYO ist eine iPhone-App, die Training, Ernährung, Aktivität, Apple-Health-Daten, Regeneration und Fortschritt zu einem Tagesstatus verbindet. Und dir zu ihren Hinweisen sagt, warum.

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Die Idee

Nicht noch ein Tracker. Ein Cockpit.

EMVAYO liest, was dein iPhone und deine Uhr längst wissen, und macht daraus einen Satz für deinen Tag. Nicht vierzig Kacheln. Nicht einen Score, den niemand erklären kann.

Das funktioniert für dich – selbst wenn:

  • …du schon drei Apps hast und dir beim Gedanken an eine vierte schlecht wird. Genau deshalb gibt es EMVAYO: Die App soll Insellösungen ersetzen, nicht stapeln.
  • …du Angst hast, deine Historie zu verlieren. Beim ersten Start liest EMVAYO die Daten, die schon in Apple Health liegen, bis zu einem Jahr zurück. Bei Gewicht, Schritten, Schlaf und Puls startest du nicht bei null.
  • …du kein Zahlen-Mensch bist. Oben auf dem Heute-Bildschirm steht ein Satz, kein Zahlenfriedhof. Zum Beispiel: „Ein Blick lohnt sich: Noch 103 g Protein.“

Egal, wo du stehst. Ob du die letzten drei Kilo loswerden willst, die seit zwei Jahren nicht gehen. Ob du acht bis zehn Kilo vor dir hast und endlich einen Anlauf willst, der nicht an einem Wochenende zerbricht. Oder ob du dein Gewicht halten willst, ohne dass dein Leben zum Tracking-Projekt wird. Das Prinzip ist dasselbe: ein Bild statt drei Ausschnitte.

Was EMVAYO dafür mitbringt

  • Ein Tagesstatus statt einer Kachelwand. Ein Bildschirm, der morgens sagt, wo du stehst, und abends, ob es gepasst hat.
  • Ein Kalorienziel, das mit deinem Tag wächst. Gesamtverbrauch minus dein Wunschdefizit – statt eines starren Morgen-Minus, das dich um 8 Uhr schon zum Versager erklärt.
  • Ein „Warum?“ zu den Hinweisen. Auf welchen Daten er beruht und wie vollständig sie sind. Kein Score, den niemand erklären kann.
  • Ein Gym-Tracker mit Tiefe. 333 Übungen mit Anleitung, acht Trackingtypen, die Werte vom letzten Training direkt bei der Übung, Supersätze, Pausentimer, Live Activity auf dem Sperrbildschirm.
  • Local-first. Ohne Konto, ohne Werbung, ohne Analyse-Dienste. Deine Daten liegen auf deinem iPhone.

Das ist der Anspruch. Ob er eingelöst ist, entscheidest du in der Beta, die für November geplant ist.

Lies weiter. Ich erkläre dir, wieso du bisher an mehreren Apps gescheitert bist, und was sich ändert, wenn du nur noch eine brauchst.

Der Spiegel

Ein ganz normaler Tag mit drei Apps

Kennst du diesen Morgen?

6:41 Uhr. Wecker. Snooze. 6:50 Uhr. Du stehst auf, gehst ins Bad, stellst dich auf die Waage. 84,9. Gestern waren es 84,3. Du weißt nicht, was das bedeutet, aber es fühlt sich an wie eine Niederlage.

Du nimmst das Handy. Die Uhr sagt: 6 Stunden 12 Minuten Schlaf, Schlafscore 61. Was ist 61? Ist das schlecht? Du klickst weg.

Du öffnest die Kalorien-App. Sie zeigt dir dein Tagesziel: 1.850. Darunter: „Verbleibend: 1.850.“ Du hast noch nichts gegessen, und die App tut so, als hätte der Tag schon ein Urteil. Du trägst das Müsli ein. Suchen, scrollen, die Portion schätzen. „Verbleibend: 1.410.“ Es ist 7:05 Uhr.

Mittags im Büro: Kantine, Nudeln. Du tippst irgendwas ein, das ungefähr passt. Nachmittags Gym. Du öffnest die dritte App, die Trainings-App. Bankdrücken, letztes Mal 80 × 8. Du machst 80 × 8. Du weißt nicht, ob du mehr hättest machen sollen, weil du nur sechs Stunden geschlafen hast. Die Trainings-App weiß nichts von deinem Schlaf. Die Uhr weiß nichts von deinem Training. Die Kalorien-App weiß von beidem nichts.

Abends, 21:30 Uhr, Sofa. Drei Apps, drei Zahlen. Kalorien: 240 drüber. Schritte: 6.200. Training: erledigt. Und keine einzige davon sagt dir, ob heute ein guter Tag war.

Du gehst mit einem diffusen Gefühl ins Bett: Ich glaub, ich bin ganz okay unterwegs. Oder nicht.

Nicht ein- oder zweimal. Jeden Tag. Jede Woche. Jeden Monat, bis der Urlaub kommt und du alle drei Apps zwei Wochen lang nicht anfasst. Dann der Montag danach: Neustart. Neue Ziele eintragen. Die alte Historie? Irgendwo in drei Apps verstreut.

Wann genau haben wir akzeptiert, dass „auf sich achten“ bedeutet, drei Programme zu füttern, die sich nicht kennen? Dass uns eine App morgens um 7 Uhr erklärt, wir seien schon im Minus? Dass die einzige Antwort auf „Bin ich auf Kurs?“ ein Achselzucken ist?

Und wenn du nichts änderst, bleibt es so.

Der andere Morgen

So kann ein Tag aussehen, an dem du Bescheid weißt

6:40 Uhr. Kein Snooze – nicht, weil du diszipliniert bist, sondern weil die erste Sekunde des Tages heute nicht mit einer Niederlage beginnt. Du stellst dich auf die Waage: 83,7. Kann deine Waage Apple Health, kommt die Zahl von allein an. Sonst tippst du sie kurz auf dem Heute-Bildschirm ein.

Du öffnest eine App. Oben steht ein Satz, daneben die Richtung deines Gewichts in Kilo pro Woche – nicht nur die Tageszahl. Der Ausreißer von gestern spielt keine Rolle mehr. Er war nie wichtig.

Darunter, ruhig: Regeneration. „Etwas niedriger erholt.“ Der Grund steht dabei: dein Schlaf und dein Ruhepuls, gemessen an deinem üblichen Bereich. Und die Empfehlung: „Heute bewusst moderat trainieren.“

Du tippst auf die Zeile „Regeneration“. Unter „Warum?“ stehen zwei, drei Zeilen: Schlafdauer, Ruhepuls, dein üblicher Bereich der letzten Wochen. Du verstehst es in vier Sekunden.

7:10 Uhr. Kaffee, Müsli. Du scannst den Barcode der Haferflocken, die Milch ist in deinen Lebensmitteln gespeichert. Das Kalorienziel für heute steht schon da – und es ist kein starrer Wert. EMVAYO rechnet es aus deinem Verbrauch minus deinem Wunschdefizit, und es wächst mit deiner Bewegung über den Tag. „Noch übrig“ ist keine Drohung mehr. Es ist ein Budget.

12:30 Uhr. Kantine. Nudeln mit Hähnchen. Du öffnest den Schnelleintrag, tippst „650 kcal, 45 g Protein“, fertig. Kein Suchen, kein Scrollen. Später passt dazu ein Hinweis wie „Eine proteinreiche Mahlzeit passt jetzt gut.“ Ein Satz. Kein Alarm.

17:15 Uhr. Gym. Deine Routine „Oberkörper A“ liegt da. Beim Bankdrücken steht in der Spalte „Letztes Mal“, was du zuletzt gemacht hast: 80 kg, 8, 8, 7. Du weißt von heute Morgen, dass du es ruhig angehen sollst. Du machst deine Sätze und bestätigst sie. Jeder bestätigte Satz ist sofort gespeichert. Der Pausentimer läuft auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island, während du Wasser holst. Die Bank ist belegt? Du gehst zur Rudermaschine. Die App zwingt dich in keine Reihenfolge.

Am Ende: „Wie hat sich das Training angefühlt?“ Du tippst „Passend“. Auf der Körpergrafik siehst du, welche Muskeln heute gearbeitet haben.

20:00 Uhr. Abendessen mit der Familie. Ein Bier ist drin. Du trägst es ein, ohne Schuldgefühl, weil du weißt, wo du stehst.

22:10 Uhr. Letzter Blick auf Heute. Der Status: „Du bist heute gut unterwegs. Kalorien, Protein und Schritte liegen im Zielbereich.“ Ein Satz, der den Tag zusammenfasst. Kein Score von 74, den keiner erklären kann.

Du legst das Handy weg. Du hast heute nichts Besonderes getan. Du hast gegessen, gearbeitet, trainiert, mit deiner Familie gesessen. Aber du wusstest den ganzen Tag, wo du stehst.

Das ist ein Auf-Kurs-Tag.

Nicht jeder Tag sieht so aus. Es gibt Tage, an denen die App dir sagt, dass du über dem Ziel liegst – als Zahl, ohne Drama. Es gibt Wochenenden. Es gibt Stress. Der Unterschied ist nicht, ob der Tag perfekt war. Der Unterschied ist, dass du es weißt.

Andere jonglieren weiter mit drei Apps und einem Bauchgefühl. Dafür baue ich diese App.

Wer schreibt hier?

Hi, ich bin Sascha

Ich bin kein Fitness-Influencer. Ich habe keinen Sixpack, keine Buchveröffentlichung und keine Bühne, auf der ich je gestanden hätte. Was ich habe:

  • Zwanzig Jahre Vertrieb und Key Account Management. Ich arbeite mit Zahlen, mit Dashboards und mit Zielen. Und ich weiß: Eine Zahl ist nur etwas wert, wenn sie etwas bedeutet.
  • Ein eigenes Gewichtsproblem, das ich öffentlich löse. Start am 21. September 2026: 84,8 Kilo bei 1,78 Meter. Ziel: 77 Kilo bis Silvester, bis zum 31. Dezember 2026. Jeden Montag steht die Zahl auf @abnehmenmitsascha. Egal, ob sie gut ist.
  • Eine App, die ich selbst baue – weil ich drei Jahre lang keine gefunden habe, die meine Daten zusammenbringt. EMVAYO ist kein Konzernprodukt. Ich habe sie in Sprints von zwei, drei Tagen gebaut und auf meinem eigenen iPhone getestet.
  • Eine Community im Aufbau: die EMVAYO Community. Sie startet noch. Wenn sie läuft, soll sie ein Ort für Leute sein, die genau das durchziehen, was auf dieser Seite steht – ohne Hype.

Mehr Autorität habe ich nicht. Aber ich zeige dir, wo ich herkomme, inklusive der Stellen, an denen ich selbst gescheitert bin.

Reden wir Tacheles

Ich bin nicht der Typ vor dem gemieteten Lamborghini

Falls du dich fragst, wo der Haken ist: Du kennst die Sorte Seiten, auf denen ein Typ mit 6 % Körperfett vor einem gemieteten Lamborghini steht und dir erklärt: „Mit meinem System zum Traumkörper – in 30 Tagen!“ Und im Kleingedruckten steht, dass er 22 ist, keine Kinder hat, ein Personal Trainer und ein Koch für ihn arbeiten und seine „Transformation“ aus einem Fotoshooting mit gutem Licht besteht.

Ich bin nicht der Typ. Ich bin einer, der mit 84,8 Kilo bei 1,78 Meter gestartet ist, jeden Montag seine Zahl veröffentlicht und eine App baut, weil er keine gefunden hat.

Ich erzähle dir kurz, wo ich herkomme. Nicht, weil es dramatisch ist. Sondern weil du dich wahrscheinlich wiedererkennst.

Es gibt immer einen Weg. Aber man muss ihn selbst gehen.

Der vorgezeichnete Weg sieht für die meisten so aus:

  • Mit 30 den Bauch akzeptieren. „Ist halt das Alter.“
  • Ein Fitnessstudio-Abo, das man im Januar abschließt und ab März bezahlt, ohne hinzugehen.
  • Alle zwei Jahre eine Diät: Low Carb, Intervallfasten, Shakes. Sechs Kilo runter, acht wieder drauf.
  • Und irgendwann: „Ich bin halt so gebaut.“

Nein. Das wollte ich nicht. Und ich war bereit, dafür zu arbeiten – nur wusste ich lange nicht, woran eigentlich.

Der demütige Anfang

Im März 2026 stand ich bei 79,5 Kilo. Schlanker, aber auch mit weniger Muskeln. Danach ging es wieder rauf auf 84,8.

Kein Guru-Comeback. Einfach der Alltag, der gewonnen hat.

Die drei Fehler, die ich gemacht habe

Fehler 1: Alles oder nichts. Montag Neustart, am Wochenende „ist eh egal“, am nächsten Montag wieder Neustart. Ich hatte kein System, ich hatte Anläufe.

Fehler 2: Daten sammeln statt verstehen. Garmin für den Puls. Apple Health als Sammelbecken. YAZIO für Kalorien. Hevy im Gym. Vier Apps, jede für sich gut. Aber ich saß abends da und hatte vier Zahlen und null Aussagen. Es war, als hätte ich vier Berater, die nicht miteinander reden.

Fehler 3: Den Morgen im Minus starten. Die Kalorien-App hat mir um 7 Uhr erklärt, dass ich noch 1.850 kcal „übrig“ habe – als wäre der Tag schon fertig geplant, obwohl ich noch nicht wusste, ob ich heute 4.000 oder 12.000 Schritte gehen würde.

Einen Coach, der mir das abnimmt, hatte ich nicht. Ich war mein eigener Coach – also musste ich selbst zusammenrechnen, was die vier Apps getrennt anzeigen.

Irgendwann habe ich gedacht: Das kann nicht der Stand der Technik sein.

Wie ich darauf reagiert habe, erzähle ich dir danach. Vorher schauen wir uns an, warum so viele Menschen im selben Problem hängen. Mit Disziplin hat das erstaunlich wenig zu tun.

Die Gegenfrage

Klingt logisch. Warum macht das dann nicht jeder?

Gute Frage. Ich habe sie mir auch gestellt.

Vielleicht kennst du die Sätze, mit denen man sich selbst am Wechseln hindert:

  • „Ich hab meine Historie in der alten App.“
  • „Ich hab keine Zeit, mich in was Neues einzuarbeiten.“
  • „Die Apps, die ich hab, funktionieren ja eigentlich.“
  • „Ich will nicht noch ein Abo.“
  • „Ich bin nicht diszipliniert genug, jeden Tag zu tracken.“

Wichtig: Das stimmt alles. Jeder dieser Sätze ist wahr. Deine Historie liegt wirklich in der alten App. Einarbeitung kostet wirklich Zeit. Und die Apps, die du hast, sind wirklich nicht schlecht. Ich spreche das aus, weil ich es weiß: Ich habe vier davon drei Jahre lang parallel benutzt.

Aber das eigentliche Problem liegt tiefer.

Die Apps sind für Disziplinen gebaut. Du lebst quer dazu.

Eine Trainings-App optimiert Training. Eine Kalorien-App optimiert Kalorien. Eine Uhr optimiert Aktivität und Schlaf. Jede ist in ihrem Fach richtig gut – und keine von ihnen hat die Aufgabe, dir zu sagen, ob dein Tag als Ganzes funktioniert. Das ist nicht ihr Job. Das steht nicht in ihrer Roadmap. Es kann nicht in ihrer Roadmap stehen, weil sie dafür die Daten der anderen bräuchten.

Also bleibt der Job bei dir. Jeden Abend. Im Kopf. Mit Bauchgefühl.

An dieser Stelle gibt es zwei Möglichkeiten. Du kannst weiter jonglieren und dich über die Apps ärgern, die dir nicht sagen, was du wissen willst. Oder du entscheidest dich, das Zusammenrechnen nicht mehr selbst zu machen.

Ich habe mich entschieden. Aber bevor ich dir zeige, wie, schauen wir uns an, was dir bisher geraten wurde.

Die alten Ratschläge

Drei Ratschläge, die du schon befolgt hast. Und warum sie dich hierher gebracht haben.

Alter Rat 1: „Nimm einfach für jeden Bereich die beste App.“

Das Versprechen: Spezialisten sind besser als Alleskönner. Die beste Trainings-App, die beste Kalorien-App, die beste Uhr – und du hast in jedem Bereich das Optimum.

Wenn es scheitert: „Dann musst du halt disziplinierter sein und die Zahlen selbst vergleichen.“ Die Schuld liegt bei dir: zu faul, zu unstrukturiert, zu wenig Excel.

Die Wahrheit: Du hast jetzt drei Optima, die sich nicht kennen. Die beste Trainings-App weiß nicht, dass du fünf Stunden geschlafen hast. Die beste Kalorien-App weiß nicht, dass du heute 14.000 Schritte gemacht hast. Und du sitzt dazwischen als menschliche Schnittstelle. Frag mal jemanden, der so lebt, wie er herausfindet, ob die Woche gepasst hat. Eine typische ehrliche Antwort: „Keine Ahnung. Ich glaub schon.“

Alter Rat 2: „Iss weniger, beweg dich mehr. Mehr braucht’s nicht.“

Das Versprechen: Es ist ganz einfach. Kalorien rein, Kalorien raus. Alles andere ist Marketing.

Wenn es scheitert: „Dann hast du nicht ehrlich getrackt. Dann hast du mehr gegessen, als du denkst. Dann fehlt dir die Disziplin.“ Wieder du.

Die Wahrheit: Der Satz ist physikalisch richtig und praktisch nutzlos. Denn er sagt dir nicht, wie viel weniger an diesem Tag – an dem du schlecht geschlafen hast, gestern Beine trainiert hast und heute im Büro sitzt statt im Außendienst. „Iss weniger“ ist wie „Fahr vorsichtiger“. Stimmt. Und hilft dir null, wenn du nicht weißt, wie schnell du gerade fährst. Das statische Tagesziel – 1.850, jeden Tag, egal was passiert – ist die technische Umsetzung dieses Rats. Und es ist der Grund, warum du um 7 Uhr morgens schon im Minus bist.

Alter Rat 3: „Hol dir einen Coach. Der sagt dir, was du tun sollst.“

Das Versprechen: Ein Profi denkt für dich. Plan, Kontrolle, Anpassung. Du musst nur ausführen.

Wenn es scheitert: „Dann hast du dich nicht an den Plan gehalten.“ Oder, nach dem Coaching: „Dann musst du halt weiter buchen.“ Die Abhängigkeit ist eingebaut.

Die Wahrheit: Ein guter Coach ist Gold wert. Aber das System dahinter ist oft kaputt: Der Plan kommt als PDF. Du tippst ihn ab. Der Coach ändert etwas, du tippst wieder. Und wenn das Coaching endet, kann je nach Anbieter auch der Zugang zur Coach-Plattform enden, mit deiner gesamten Historie darin. Monate an Fortschritt, und du fängst bei null an.

Und was bekommen wir, wenn wir alle drei Ratschläge perfekt befolgen?

Vier Apps auf dem Homescreen. Mehrere Abos, zusammen schnell über 10 Euro im Monat. Ein Coach-Plan in einem Ordner. Eine Uhr, die uns morgens einen Score von 61 zeigt. Ein abendliches Bauchgefühl. Und alle sechs Monate der Neustart, wenn eine App wechselt, ein Coaching endet oder der Urlaub alles durcheinanderbringt.

Selbst wenn wir mit diesen Ratschlägen „gewinnen“ – ein paar Kilo runter –, verlieren wir. Weil das System, das uns dahin gebracht hat, uns nicht dort hält.

Nicht, weil du schwach bist. Sondern weil die Werkzeuge nicht zusammenpassen.

Der Gegner

Ich nenne das: das App-Puzzle

Drei Apps. Drei Ausschnitte. Kein Bild.

Jede App hält ein Puzzleteil in der Hand und behauptet, es sei das ganze Puzzle. Die Uhr sagt: „Schlaf 61.“ Die Kalorien-App sagt: „Noch 1.410.“ Die Trainings-App sagt: „PR!“ Und du stehst davor und sollst daraus erkennen, ob du auf Kurs bist.

Du kennst das App-Puzzle, wenn du auf die Frage „Und, läuft’s mit dem Abnehmen?“ antwortest: „Ja, ich glaub schon.“

Ich glaub schon. Das ist der Satz. Kein „Ja, 0,4 Kilo diese Woche, Wochentrend fallend.“ Kein „Nein, das Wochenende war zu viel, aber der Monat passt.“ Sondern: Ich glaub schon. Das ist das Geräusch, das drei Apps machen, die sich nicht kennen.

Und es ist egal, wie diszipliniert du bist. Du kannst jeden Tag alles eintragen, jede Mahlzeit wiegen, jeden Satz loggen. Wenn die Zahlen in drei getrennten Räumen liegen, bleibt die Auswertung bei dir. Abends. Im Kopf. Müde.

Das ist kein Charakterproblem. Das ist ein Systemproblem. Die Spielregeln sind gegen dich gestapelt, weil das System nie dafür gebaut wurde, dir eine Antwort zu geben – nur Daten.

Und die, die dir bisher geholfen haben – der Coach, der Kumpel aus dem Gym, das YouTube-Video –, konnten das nicht lösen. Nicht, weil sie schlecht sind. Sondern weil sie selbst im App-Puzzle stecken. Der Coach schickt PDFs, weil er kein besseres Werkzeug hat. Der Kumpel hat auch drei Apps. Das Video empfiehlt dir eine vierte.

Warum das App-Puzzle überlebt

Die Hersteller sind nicht böswillig. Ich sage das klar, weil ich keine Lust auf das übliche „die Industrie belügt dich“-Gerede habe. Wer einen guten Gym-Tracker baut, hat einen guten Gym-Tracker gebaut. Wer eine große Lebensmitteldatenbank pflegt, leistet etwas, das ich respektiere. Wer Sensoren baut, kann Dinge, die ich nie bauen könnte. Sie glauben wirklich, dass sie dir helfen. Und in ihrem Ausschnitt tun sie das.

Das Problem ist der Mechanismus dahinter: Ein Spezialist gibt nie zu, dass sein Ausschnitt nicht reicht. Wenn du mit der Kalorien-App nicht abnimmst, sagt sie nicht: „Du solltest deinen Schlaf und dein Training mit einbeziehen.“ Sie sagt: „Du musst genauer tracken.“ Wenn dein Training stagniert, sagt die Trainings-App nicht: „Dein Defizit ist zu groß.“ Sie sagt: „Erhöh das Volumen.“ Jede App löst jedes Problem mit mehr von sich selbst.

Ein Merksatz, den ich mir aus dem Vertrieb mitgenommen habe:

Wer einer Strategie folgt, die nicht funktionieren kann – und sie perfekt ausführt –, scheitert trotzdem. Nur gründlicher.

Stell dir vor, du gehst mit Rückenschmerzen zu drei Ärzten. Der Orthopäde röntgt den Rücken. Der Internist misst den Blutdruck. Der Schlafmediziner misst den Schlaf. Jeder findet etwas. Jeder gibt dir einen Zettel. Keiner liest den Zettel des anderen. Und wenn es nach drei Monaten nicht besser ist, sagt jeder: „Sie müssen meinen Plan konsequenter einhalten.“

Du würdest sagen: Kann mal einer die drei Zettel nebeneinanderlegen?

Genau das ist die Frage, die dir bei Fitness-Apps niemand beantwortet. Nicht aus Bosheit. Aus Bauart.

Und es gibt noch einen Grund, warum das Puzzle überlebt: Es fühlt sich nach Kontrolle an. Drei Apps, viele Zahlen, viele Grafiken – das wirkt wie ein System. Es hat nur keinen Output. Es ist ein Cockpit mit zwanzig Anzeigen und ohne Kurs.

In Wahrheit gibt es einen besseren Weg. Ich habe ihn nicht erfunden, ich habe ihn aus der Not gebaut. Und genau das erzähle ich dir jetzt: ohne dass du selbst programmieren musst, ohne noch eine App zu stapeln und ohne Bullshit.

Der Ausweg

Wie ich dem App-Puzzle entkommen bin

Ein Prinzip vorweg, das nicht von mir ist, aber das ich jedem mitgeben würde: Wenn du ein anderes Ergebnis willst, frag Leute, die es bereits haben. Nicht Leute, die es dir verkaufen.

Warum jemanden fragen, der vier Apps benutzt, wie man mit einer auskommt? Warum einen Influencer fragen, dessen Job es ist, dir jede Woche eine neue App zu empfehlen?

Ich habe mir stattdessen überlegt, wie ein Alltag aussieht, in dem das App-Puzzle keine Rolle spielt. Drei Dinge waren mir dabei wichtig:

  • Ich weiß jeden Tag, wo ich stehe. Nicht auf das Gramm genau, aber ich kann sagen, ob die Woche in die richtige Richtung geht.
  • Ich trage nichts doppelt ein. Meine Daten laufen an einen Ort, und der Ort rechnet.
  • Ich besitze meine Historie. Ein Wechsel der App, ein Ende des Coachings, ein neues Handy – nichts davon setzt mich auf null.

Über so einen Alltag berichtet niemand, weil dabei nichts Dramatisches passiert. Kein Vorher-Nachher. Nur ein Trend, der sich in die richtige Richtung bewegt. Dahin wollte ich. Hier ist der Weg, in Phasen.

Phase 1: Vier Apps, null Aussage

Garmin an der Hand, Apple Health als Sammelstelle, YAZIO für Essen, Hevy im Gym. Einen Coach hatte ich nicht, ich war mein eigener. Drei Jahre lang lief das so. Im März stand ich bei 79,5 Kilo, danach ging es wieder rauf, und keine der Apps hat mir gesagt, warum.

Jede hat ihre Zahl gezeigt. Die eine sagt „drüber“, die andere „Schlaf mittel“, die dritte „PR“. Alle haben recht. Zusammen ergeben sie nichts.

Phase 2: Der erste Prototyp

Ich habe angefangen zu bauen. Erst nur für mich: ein Screen, der aus Apple Health liest und mir morgens sagt, was der Tag bisher hergibt. Kein Design, keine App-Store-Ambition. Ein Prototyp auf meinem eigenen iPhone. Dazu eine Regel: Grundumsatz plus bisherige Aktivität, minus mein Wunschdefizit. Das ergibt ein Kalorienziel, das sich mit dem Tag verändert.

Der Moment, in dem es klick gemacht hat: der erste Heute-Screen, der aus echten Apple-Health-Daten ein realistisches Ziel für den Tag berechnet hat – statt „noch 1.850“. Zum ersten Mal hat mir eine Zahl auf meinem Handy nicht widersprochen.

Ein Detail hat mich dabei mehr beschäftigt als alles andere: Was passiert, wenn ein Wert fehlt? Wenn die Uhr nachts nicht getragen wurde. Wenn Apple Health keinen Schlaf hat. Der bequeme Weg wäre, mit 0 zu rechnen – und plötzlich hättest du „0 Stunden geschlafen“ und einen katastrophalen Score. Ich habe entschieden: Fehlend ist niemals 0. Fehlend heißt „Keine Daten“ – und die App sagt das auch so.

Phase 3: Aus dem Screen wird ein System

Dann kamen die Bereiche dazu. Ernährung mit Barcode, „Meine Lebensmittel“ und Schnelleintrag. Regeneration mit Schlaf, Ruhepuls und HRV – aber gegen meinen üblichen Bereich, nicht gegen einen Internet-Durchschnitt. Fortschritt mit gleitendem Trend statt Tageszahl. Und ein Coach: regelbasiert, keine KI-Blackbox. Er schaut quer über die Bereiche, und zu seinen Hinweisen gibt es ein „Warum?“, das die Datenbasis zeigt. Jeden Bereich habe ich auf meinem eigenen iPhone getestet, bevor der nächste kam.

Phase 4: Der Gym-Test (September 2026)

Der schwerste Teil: Training. Ein Gym-Tracker muss im Studio schneller sein als der, den man kennt – sonst benutzt man ihn nicht. Deshalb gibt es 333 Übungen, acht Trackingtypen, die Werte vom letzten Training sofort bei der Übung, freie Reihenfolge, Supersätze, Pausentimer und die Live Activity. Und die Regel, dass ein bestätigter Satz sofort gespeichert ist. Ein Absturz oder ein Anruf kostet dich dann nicht die Sätze, die du schon bestätigt hast.

Seit September trainiere ich damit, drei Mal die Woche. Jeder Moment, in dem eine andere App schneller war, wird notiert und behoben.

Ich bin dankbar für die vier Apps, die mir gezeigt haben, was jede einzeln richtig macht – und was zwischen ihnen fehlt.

Ich bin dankbar für den Abend, an dem der erste Heute-Screen eine Zahl gezeigt hat, die zu meinem Tag gepasst hat.

Ob das auch für dich funktioniert, soll die Beta zeigen.

Für die Beta vormerken

Die Selbsterkenntnis

Welches dieser sechs Tracker-Skripte hält dich zurück?

Bis hierhin ging es um die Apps, um das System, um den Feind von außen. Jetzt wird es persönlicher. Denn das App-Puzzle erklärt, warum es schwer ist. Es erklärt nicht, warum du beim vierten Anlauf wieder nicht angefangen hast.

Das erklären die Tracker-Skripte.

Ein Tracker-Skript ist ein Satz in deinem Kopf, der so selbstverständlich ist, dass du ihn nicht mehr als Satz erkennst. Er fühlt sich an wie eine Tatsache. Er ist aber eine Entscheidung – nur eine, die du nie bewusst getroffen hast. Hier sind sechs, die ich für typisch halte.

Skript 1: „Ich hab doch schon drei Apps.“

Die Angst dahinter: Noch eine App bedeutet noch ein Icon, noch ein Login, noch ein Abo, noch ein Ort, an dem ich etwas eintragen soll. Ich habe mein Setup – es ist nicht perfekt, aber es läuft irgendwie. Wenn ich jetzt wechsle, habe ich vier Wochen Chaos, in denen ich nichts richtig tracke, und danach bin ich schlauer als vorher, aber auch müder. Und außerdem: Was, wenn die neue App in einem Bereich schlechter ist als die alte? Dann habe ich getauscht und verloren.

Skript 2: „Ich müsste erst alles neu eintippen.“

Die Angst dahinter: Meine Routinen liegen in der Trainings-App. Meine Lebensmittel in der Kalorien-App. Meine Historie überall. Wechseln bedeutet: alles neu anlegen, an einem Sonntagnachmittag, den ich nicht habe. Und selbst wenn – die alten Zahlen sind dann weg. Zwei Jahre Bankdrücken-Fortschritt. Weg. Die Vorstellung, bei null anzufangen, fühlt sich an wie das Eingeständnis, dass die zwei Jahre nichts wert waren.

Skript 3: „Ich bin nicht diszipliniert genug fürs Tracken.“

Die Angst dahinter: Tracking ist etwas für Leute, die Spaß an Tabellen haben. Ich halte das zwei Wochen durch, dann kommt ein Wochenende, dann trage ich zwei Tage nichts ein, und dann ist die App ein Vorwurf auf meinem Homescreen. Jedes Mal, wenn ich sie öffne, sagt sie mir, was ich versäumt habe. Also öffne ich sie nicht. Ich bin nicht die Sorte Mensch, für die das gemacht ist.

Skript 4: „Die Zahlen widersprechen sich sowieso.“

Die Angst dahinter: Die Uhr sagt 2.400 verbrannt, die Kalorien-App sagt 2.100, das Internet sagt 2.700. Wem soll ich glauben? Wenn die Grundlage schon wackelt, ist alles darauf ein Kartenhaus. Also warum überhaupt anfangen? Ich habe mal gelesen, dass Fitnessuhren bei Kalorien deutlich danebenliegen können. Dann ist das Ganze doch Kaffeesatz.

Skript 5: „Ohne Coach schaff ich das eh nicht.“

Die Angst dahinter: Ich brauche jemanden, der mir sagt, was ich tun soll. Der mich kontrolliert. Eine App kontrolliert mich nicht – die kann ich ignorieren. Also entweder ich zahle jeden Monat viel Geld für jemanden, der mir schreibt, oder ich lasse es. Und das ist gerade nicht drin. Also lasse ich es.

Skript 6: „Jetzt ist kein guter Zeitpunkt.“

Die Angst dahinter: Bald kommt der Urlaub. Dann Weihnachten. Dann ist Winter, da trainiert eh keiner. Im Januar fangen alle an, das ist peinlich. Also März. Oder nach dem Umzug. Oder wenn der Stress im Job nachlässt. Es gibt immer einen Grund, warum der Zeitpunkt in vier Wochen besser ist als heute.


Ich kenne jedes dieser Skripte gut.

Und jetzt der wichtige Punkt: Diese Skripte sind real. Ich werde dir nicht sagen, dass sie Einbildung sind. Deine Historie liegt wirklich in der alten App. Fitnessuhren können bei Kalorien wirklich danebenliegen. Der Kalender ist wirklich voll.

Aber ein Skript löst sich nicht durch Information. Du kannst zehn Artikel darüber lesen, wie ungenau Uhren sind, und Skript 4 wird nur stärker. Ein Skript löst sich nur durch eine Handlung, die es widerlegt. Durch den ersten Tag, an dem du eine App öffnest, die dir nicht vorwirft, dass du gestern nichts eingetragen hast. Durch den ersten Start, bei dem EMVAYO deine vorhandene Apple-Health-Historie liest, bevor du irgendetwas getippt hast.

Wenn du dich gerade in einem der sechs Skripte wiedererkannt hast: Das ist Schritt 1. Schritt 2 ist nicht, dich zu überwinden. Schritt 2 ist, ein Werkzeug zu haben, das die Skripte nicht füttert.

Lass mich dir ein paar Zahlen zeigen, die dabei helfen.

Die Rechnung

Rechnen wir das mal durch

Du gibst gerade Geld aus – und Zeit. Beides lässt sich rechnen.

Erstens: die Abos

Eine Kalorien-App, eine Trainings-App, vielleicht noch ein Abo für Schlaf und Regeneration: Zusammen bist du schnell bei über 10 Euro im Monat, je nachdem, welche Apps du nutzt. Für Apps, die sich nicht kennen.

Der Unterschied liegt aber nicht nur im Preis. Bei EMVAYO liegt alles in einer App, und die Empfehlungen kommen aus deinen eigenen Daten. Wenn du mit einem Coach arbeitest, soll er seine Vorgaben künftig direkt in die App geben können. Das ist geplant, aber noch nicht gebaut.

Zweitens: die Zeit

Zwischen den Apps wechseln, doppelt eintragen, abends im Kopf zusammenrechnen. Rechne ehrlich nach und nimm 5 bis 8 Minuten am Tag an. Klingt nach nichts. Sind 35 bis 55 Minuten die Woche. Sind über ein Jahr 30 bis 48 Stunden. Das ist fast eine Arbeitswoche, die du damit verbringst, Zahlen von einer App in die andere zu tragen. Was würdest du stattdessen mit 40 Minuten pro Woche machen?

Drittens – und das ist die wichtigste Rechnung: die Neustarts

Jeder Neustart kostet dich nicht nur Zeit. Er kostet den Trend. Wer alle sechs Monate bei null anfängt, hat nie einen 180-Tage-Verlauf. Er sieht nie, dass der Sommer immer schlechter ist als der Herbst. Er sieht zum Beispiel nie, wie sich sein Ruhepuls über ein Jahr entwickelt. Er lernt nichts über sich, weil das Gedächtnis jedes Mal gelöscht wird.

Das ist der eigentliche Preis des App-Puzzles: nicht das Geld für die Abos. Sondern die Erkenntnis, die nie zustande kommt.

EMVAYO soll deshalb nicht die vierte App sein, sondern eine, die mehrere ersetzt. Im Fortschrittsbereich siehst du Zeiträume von 7 bis 365 Tagen, ohne dass dazwischen ein Neustart liegt.

Cockpit statt Puzzle

Drei Dinge, die du mit einem Cockpit kannst – und mit einem Puzzle nicht

Du kannst klein anfangen

Du musst nicht am ersten Tag alles tracken. Du kannst EMVAYO öffnen, Apple Health verbinden und nur zuschauen: Was macht mein Gewichtstrend, wie ist mein Ruhepuls, wie viel schlafe ich wirklich. Die Daten der letzten Monate sind schon da. Wenn du dann eine Mahlzeit einträgst, ist das ein Bonus, kein Pflichtprogramm. Kein Vorwurf, wenn du es lässt: Ohne Einträge bewertet die App deine Ernährung gar nicht – und tut nicht so, als hättest du null Kalorien gegessen.

Du wächst in deinem Tempo

Ich habe EMVAYO nicht in einem Wurf gebaut. Erst Heute, dann Ernährung, dann Regeneration, dann Fortschritt, dann Training – Sprint für Sprint. So wird es bei dir auch sein: Manche Wochen trackst du alles, manche nur Gewicht und Schritte. Das ist kein Scheitern. Das ist ein Trend, der auch die schwachen Wochen kennt – und deshalb ehrlicher ist.

Du baust ein Asset

Das ist der Punkt, den die wenigsten sehen. Deine Trainingshistorie, deine korrigierten Lebensmittel, deine Ziele – das sind keine App-Daten. Das sind deine Daten. In EMVAYO liegen sie lokal auf deinem iPhone, und du sicherst sie jederzeit als Backup-Datei. Kein Konto, das gelöscht werden kann. Keine Plattform, die den Zugang sperrt. Wechselst du das Handy, spielst du dein Backup ein; deine Apple-Health-Daten holt sich die App dort neu.

Nach einem Jahr hast du etwas, das du heute nicht hast: ein Gedächtnis über deinen eigenen Körper. Wie sich dein Gewicht über Monate bewegt. Wie sich Schlaf und Ruhepuls verändern. Wie dein Wochenende wirklich aussieht – nicht gefühlt, sondern gemessen. Und es gehört dir.

Eine kleine Geschichte

Der Donnerstag, an dem mir eine App gesagt hat, ich soll es ruhig angehen

Ich erzähle dir eine Geschichte, die klein klingt. Sie hat aber etwas in mir umgestellt.

Ein Donnerstag. Die Belastung der Tage davor war hoch, und geschlafen hatte ich schlecht. Früher hätte ich das gesehen und gedacht: Egal. Durchziehen. Das ist das Skript, das ich im Kopf hatte: Jeder Trainingstag ist ein Kampf, und wer nicht kämpft, verliert.

Ich habe EMVAYO geöffnet. Sinngemäß lief die Aussage auf eins hinaus: schlechter Schlaf, hohe Belastung – heute keine Progression erzwingen.

Ich habe die Zeile „Regeneration“ angetippt und unter „Warum?“ nachgesehen. Keine Meinung. Keine Motivation. Nur die Daten nebeneinander: mein Schlaf, mein Ruhepuls, dazu der Hinweis auf meine Trainingstage.

Und ich habe das erste Mal nicht gegen mich selbst trainiert. Ich bin ins Gym gegangen und habe es ruhig angehen lassen: saubere Sätze, fertig. Kein Drama.

Was mich beschäftigt hat, war nicht das Training. Es war die Frage:

Woher hatte ich überhaupt die Regel, dass jeder Tag ein Kampf sein muss?

Niemand hatte sie mir gegeben. Sie war nie Teil eines Plans. Sie war einfach da.

Und dann kommen die Fragen, die ich dir mitgeben will:

Was wäre, wenn du nie wieder morgens raten müsstest, ob heute ein guter Tag zum Trainieren ist?

Was wäre, wenn dir ein Wechsel – des Handys, des Coaches, der Lebensphase – nicht deine ganze Historie nimmt?

Was wäre, wenn deine App dich nicht um 7 Uhr ins Minus setzt, sondern mit deinem Tag mitwächst – und du deshalb ein Jahr durchhältst statt sechs Wochen?

Brutale Wahrheit

Dir fehlt nicht noch mehr Information

Ich weiß, was du jetzt vielleicht denkst: Bevor ich wechsle, muss ich das erst mal richtig verstehen. Kalorienbedarf, Makros, Progression – ich lese mich da nochmal ein.

Das ist das Muster. Auf jeden Impuls folgt „ich muss erst noch recherchieren“. Und das Recherchieren ersetzt das Handeln so lange, bis der Impuls weg ist.

Machen wir den Test. Stell dir vor, ich gebe dir morgen früh den perfekten Plan. Auf dich zugeschnitten. Kalorien, Protein, Training, Schlafziel. Wüsstest du dann, was zu tun ist?

  • Wüsstest du, ob dein Kalorienziel an einem Tag mit 4.000 Schritten dasselbe ist wie an einem mit 14.000?
  • Wüsstest du, ob du nach fünf Stunden Schlaf trotzdem hochdrehen solltest?
  • Wüsstest du, ob dein Gewicht von heute Morgen ein Trend ist oder Wasser?
  • Wüsstest du am Sonntagabend, ob die Woche gepasst hat – in einem Satz, nicht als Gefühl?

Wenn du bei einer dieser Fragen gezögert hast, liegt es nicht daran, dass dir Wissen fehlt. Das Wissen gibt es kostenlos in tausend Artikeln. Es liegt daran, dass niemand die Antwort für deinen heutigen Tag ausrechnet.

Wenn Information allein reichen würde, hätte niemand mehr einen Bauch.

Es fehlt nicht der Plan. Es fehlt die Instanz, die jeden Morgen den Plan mit der Realität abgleicht – und dir das Ergebnis in einem Satz sagt. Das ist das Cockpit-Prinzip: nicht mehr Anzeigen, sondern ein Kurs.

Die Frage

Wo stehst du in ein paar Monaten?

Nicht als Drohung. Als Frage. Die nächsten Monate vergehen ohnehin. Wo stehst du dann?

Vielleicht denkst du: Ich entscheide das später. Aber „später“ ist auch eine Entscheidung – die für den Status quo. Für drei Apps, ein Bauchgefühl und den nächsten Neustart.

Drei Dinge, die ich dir mitgeben würde, wenn du mir gegenüber am Tisch sitzt:

Entscheide dich. Nicht für eine App. Für ein System. Ob es meins ist, entscheidest du in der Beta. Aber entscheide dich gegen das Puzzle.

Hör auf, Durchschnittsrat zu befolgen. „Beste App pro Bereich“, „iss weniger“, „hol dir einen Coach“ – diese drei Sätze haben dich hierher gebracht. Sie werden dich nicht woanders hinbringen.

Hör auf, das Zusammenrechnen selbst zu machen. Du bist nicht die Schnittstelle zwischen drei Apps. Das ist ein Job für Software.

Und jetzt das Argument, das dem Produkt seinen Namen gegeben hat.

Ein Pilot fliegt nicht nach Gefühl. Er hat Höhe, Geschwindigkeit, Kurs, Treibstoff – auf einen Blick, in einem Cockpit. Er hat nicht drei Tablets in der Hand, auf denen drei Apps drei Werte zeigen. Das Cockpit rechnet die Instrumente zusammen und sagt ihm, ob er auf Kurs ist. Nicht, weil Piloten schlechter rechnen könnten als du. Sondern weil die Aufgabe zu wichtig ist, um sie im Kopf zu machen.

Ein Spitzensportler hat einen Trainer, einen Ernährungsberater, einen Physio – und jemanden, der die drei zusammenführt. Ein Unternehmen hat Vertrieb, Einkauf, Produktion – und ein Dashboard, das zeigt, ob das Quartal läuft.

Warum haben Piloten, Sportler und Unternehmen eine zusammenführende Instanz – und du für deinen eigenen Körper nicht?

Wenn du so eine Instanz für dich hättest, müsste sie fünf Dinge können:

  • Deine vorhandenen Daten lesen, ohne dass du sie neu eintippst.
  • Aus Training, Ernährung, Aktivität und Regeneration einen Tagesstatus bauen.
  • Dir sagen, was du als Nächstes tun kannst – und warum.
  • Nichts erfinden: Wenn ein Wert fehlt, sagt sie es.
  • Dir deine Historie überlassen. Kein Konto-Zwang, kein Datenfriedhof.

Genau darum geht es hier.

Die Lösung

Das ist EMVAYO

EMVAYO ist eine deutschsprachige iPhone-App, die Training, Ernährung, Apple-Health-Aktivität und Regeneration zu einem Tagesstatus verbindet – local-first, ohne Werbung, ohne Blackbox-Score und mit einem „Warum?“ zu den Hinweisen.

Nicht „noch eine Fitness-App“. Nicht „noch ein KI-Coach“. Ein persönliches Cockpit, das den ganzen Prozess abdeckt:

  • Verstehen, wo du stehst. Beim ersten Start liest die App deine Apple-Health-Historie bis zu einem Jahr zurück. Du startest nicht bei null.
  • Essen erfassen, ohne dass es zum Job wird. Barcode, Suche, „Meine Lebensmittel“, Vorlagen, ein Schnelleintrag mit nur Kalorien und Protein – und ein Nährwert-Scan, der Tabellen lokal auf dem Gerät liest.
  • Im Gym schnell sein. 333 Übungen, die Werte vom letzten Training sofort bei der Übung, freie Reihenfolge, Supersätze, Pausentimer, Live Activity in der Dynamic Island.
  • Bewegung und Schlaf als Kontext, nicht als Datenfriedhof. Schlaf, Ruhepuls und HRV aus Apple Health, gemessen an deinem üblichen Bereich. Deine Bewegung steht als Kontext daneben.
  • Den Tag als Ganzes lesen. Ein Kalorienziel, das mit deiner Aktivität wächst, ein Tagesstatus, Schutzgrenzen und ein Hinweis mit Datenbasis.
  • Den Fortschritt über Wochen und Monate sehen. Gewichtstrend, Kraftentwicklung, Bestleistungen und Kennzahlen über 7 bis 365 Tage.

Ein Komplettsystem nach dem Cockpit-Prinzip. Nicht fünf Module nebeneinander, sondern fünf Bereiche, die sich kennen.

Was das für dich bedeutet: Du bist wieder der, der entscheidet – mit einem Instrument, das dir die Entscheidung vorbereitet. Du machst wieder das, was du gern machst – trainieren, essen, leben – ohne das Buchhalten. Und du arbeitest auf das hin, was du willst: nicht in 30 Tagen, sondern so, dass es bleibt.

Nicht auf die „Sixpack in sechs Wochen“-Art. Sondern realistisch, Tag für Tag, mit einem Werkzeug, das deinen Tag kennt.

Wie ist EMVAYO anders?

Antwort eins: Datenwahrheit zählt. Ich verspreche dir keine „medizinisch präzisen“ Werte. Ich verspreche dir keine KI, die immer weiß, was du brauchst. Ich verspreche dir, dass die App nichts erfindet, nichts als 0 rechnet, was fehlt, und dir bei ihren Hinweisen zeigt, woraus sie entstanden sind. Das ist die einzige Basis, auf der man einer App über ein Jahr vertraut.

Antwort zwei, in acht Punkten:

  • Ein Tagesstatus. Nicht vierzig Kacheln. Ein Bildschirm, der morgens sagt, wo du stehst, und abends, ob es gepasst hat.
  • Ein dynamisches Ziel. Das Kalorienziel ergibt sich aus deinem Verbrauch minus Wunschdefizit. Es läuft mit deinem Tag mit, statt dich um 7 Uhr ins Minus zu setzen.
  • Fehlend ist nie 0. Uhr vergessen? Die App zeigt den Grund, zum Beispiel „Keine Daten“, und bildet den Status aus dem, was da ist. Nie aus erfundenen Nullen.
  • Ein „Warum?“ zu den Hinweisen. Zu den Hinweisen der App gehört die Datenbasis. Kein Score, den niemand erklären kann.
  • Gym-Tiefe. 333 Übungen, acht Trackingtypen, Supersätze, optional RPE oder RIR, Double Progression, Live Activity. Ein vollwertiger Tracker, kein Add-on.
  • Deine Baseline. Schlaf, Ruhepuls und HRV werden an deinem eigenen üblichen Bereich der letzten 28 Tage gemessen, nicht an einem Internet-Durchschnitt.
  • Local-first. Kein Konto-Zwang. Die Daten liegen auf deinem iPhone. Backup als Datei, Löschen in der App. Keine Werbung, keine Analyse-Dienste.
  • Deine Daten gehören dir. Apple-Health-Historie beim Start, Backup und Wiederherstellung jederzeit. Was noch nicht geht, sage ich dir ehrlich.

Was EMVAYO nicht ist

Keine Kalorien-App mit Werbung. Zwischen deinen Mahlzeiten läuft keine Werbung, und wenn ein Wert fehlt, entsteht keine stille Null.

Kein KI-Coach-Chat. Der „Coach“ in der App ist eine Regel-Engine, die lokal auf deinem Gerät läuft und zu ihren Hinweisen die Datenbasis nennt. Ob generative KI irgendwann dazukommt, entscheide ich erst nach einer Prüfung von Nutzen, Kosten und Datenschutz. Die Regeln kommen zuerst, weil man sie nachvollziehen kann.

Kein Social-Fitness-Feed mit Streaks, Badges, Freundes-Ranking und Konfetti. EMVAYO ist ein Werkzeug, kein Casino. Austausch soll es in der EMVAYO Community geben, getrennt von der App und freiwillig.

Für wen EMVAYO gedacht ist

Für den Gym-Nutzer, der seine Trainingstiefe nicht verlieren will. Für den Familienvater Anfang 40 mit ein paar Kilo zu viel, der keinen Diät-Drill mehr erträgt. Für die Wearable-Nutzerin, die zwanzig Werte hat und keine Handlung. Für den Anfänger, dem jede App zuerst ein Konto und dann eine Paywall zeigt.

Jede Funktion teste ich erst im echten Alltag auf meinem eigenen iPhone. Die Beta ist die nächste Stufe, mit Menschen, die anders trainieren und essen als ich.

Das Cockpit-Prinzip

Fünf Bereiche, die sich kennen

Früher sah eine „All-in-one-App“ so aus: fünf Module nebeneinander, jedes mit eigenem Tab, eigener Logik, eigenem Zahlensalat. Alles drin, nichts verbunden.

Das Cockpit-Prinzip ist anders: Fünf Bereiche, eine Frage. Jeder beantwortet einen Teil von „Wie läuft mein Tag, bin ich auf Kurs, was sollte ich als Nächstes tun?“ – und der Heute-Bereich führt die Antworten zusammen. Unten in der App gibt es fünf Tabs: Heute, Ernährung, Training, Aktivität, Fortschritt. Regeneration, Coach, Einstellungen und Backup liegen eine Ebene tiefer, damit sie nicht im Weg sind.

Jetzt im Detail.

Heute: Verstehe deinen Tag auf einen Blick

Der Bildschirm, den du morgens und abends öffnest. Sonst keinen.

  • Ein Tagesstatus, kein Zahlenfriedhof. Oben steht „Dein Fokus heute“ mit einem Satz. Er wird aus mehreren Faktoren abgeleitet – Kalorien, Protein, Schritte, Regeneration –, nie aus einem einzigen Wert.
  • Ein Kalorienring mit Ziel, Verbrauch und Defizit. Das Ziel ist dein Gesamtverbrauch minus dein Wunschdefizit. Deine Aktivitätskalorien aus Apple Health fließen über den Verbrauch ein, deshalb wächst das Ziel mit deinem Tag. Den Grundumsatz rechnet die App für den laufenden Tag auf deinen 7-Tage-Schnitt hoch, damit das Ziel am Morgen nicht absurd niedrig ausfällt. Unter „Details“ siehst du jeden Baustein.
  • Schutzgrenzen. Das Tagesziel hat eine Untergrenze und fällt nie unter deinen (geschätzten) Grundumsatz. Ein zu großes Wunschdefizit wird begrenzt, und die App sagt dir, wenn sie eingegriffen hat.
  • Die Tageszeit zählt. Protein und Schritte werden daran gemessen, wie weit der Tag fortgeschritten ist. Morgens fehlende Schritte sind kein Handlungsbedarf.
  • Die Quelle steht dran. Bei Aktivitätskalorien und Schritten zeigt die App, über welche Quelle der Wert in Apple Health kam. Selbst eingetragene Aktivitäten sind als solche ausgewiesen.
  • Ein Fehler sieht nicht aus wie ein leerer Tag. Lässt sich etwas nicht laden, sagt die App das ausdrücklich: „Das ist kein leerer Tag.“ Hakt der Sync mit Apple Health, zeigt sie die zuletzt gespeicherten Werte und sagt das dazu.
  • Vergangene Tage. Mit den Pfeilen blätterst du Tag für Tag zurück und siehst einen Rückblick.
Heute-Bildschirm von EMVAYO mit dem Hinweis „Ein Blick lohnt sich: Noch 103 g Protein“ und dem Kalorienring mit 1.206 von 1.864 kcal.
Der Heute-Bildschirm: Tagesstatus oben, darunter der Kalorienring.

Mehr zu diesem Bereich findest du auf der Startseite.

Ernährung: Erfasse dein Essen, ohne es zum Job zu machen

Für die, die genau tracken wollen – und für die, die es schnell hinter sich haben wollen.

  • Schnelleintrag mit nur Kalorien und Protein (Kohlenhydrate und Fett kannst du ergänzen): der Modus für die Kantine, das Restaurant, den Geburtstag. Weil ein grober Eintrag besser ist als gar keiner.
  • Barcode und Open-Food-Facts-Suche für Markenprodukte. Eigene Lebensmittel legst du selbst an. Bei Lebensmitteln aus Open Food Facts werden deine korrigierten Nährwerte getrennt vom Original gespeichert und lassen sich jederzeit zurücksetzen.
  • Der Nährwert-Scan: Nährwerttabelle fotografieren oder ein Bild auswählen, aus Fotos, Bilddateien oder einem Screenshot. Die Texterkennung läuft vollständig auf deinem iPhone, das Bild wird weder hochgeladen noch gespeichert. Die Bezeichnung des Produkts rät die App nicht aus dem Bild, die trägst du selbst ein. Und du prüfst jeden erkannten Wert, bevor er gespeichert wird.
  • „Meine Lebensmittel“ (mit Stern), zuletzt verwendet, Vorlagen, eigene Lebensmittel, Getränke und ein Flüssigkeitsziel. Dazu Ziele für Kalorien, Protein, Kohlenhydrate und Fett.
  • Offline: Lebensmittel, die du schon einmal benutzt hast, sind auch ohne Netz da. Die Online-Suche kannst du in den Einstellungen abschalten.
Nutrition Scan in EMVAYO: Bezugsgröße pro 100 g oder Portion und erkannte Werte von 190 kcal, 8,5 g Protein, 20,1 g Kohlenhydraten und 8,8 g Fett.
Nutrition Scan: Bezugsgröße und erkannte Werte auf einen Blick.

Wie die Ernährung im Überblick aussieht, zeigt dir die Startseite.

Training: Trainiere schneller, als du bisher getrackt hast

Geschwindigkeit schlägt Show. Das ist die einzige Regel im Gym.

  • Die Werte vom letzten Training stehen sofort bei der Übung. In der Spalte „Letztes Mal“ siehst du Gewicht und Wiederholungen des letzten vergleichbaren Trainings. Kein Scrollen, kein Menü.
  • Eine Empfehlung fürs nächste Gewicht – aber nur mit Leistung. Erreichst du in allen Arbeitssätzen die obere Wiederholungsgrenze, schlägt die App die nächste Gewichtsstufe vor (Double Progression). Wiederholungsbereich und Gewichtsschritt stellst du pro Übung ein. Ohne Leistung gibt es keine Erhöhung, und eine schwächere Einheit senkt nichts: Ein niedrigeres Gewicht schlägt die App nicht vor. Erreichst du drei Einheiten lang in keinem Satz den Zielbereich, bittet sie dich, das Gewicht zu prüfen.
  • Freie Reihenfolge. Bank belegt? Du trägst die nächste Übung ein. Kein „aktive Übung“, kein „Überspringen“-Zwang. Die Reihenfolge deiner Routine ist ein Vorschlag.
  • Der bestätigte Satz ist gespeichert, bevor irgendetwas anderes passiert. Ein laufendes Training lädt die App beim nächsten Öffnen aus dem Speicher.
  • 333 Übungen mit Anleitung, mit deutschen Namen und englischen Suchbegriffen, Primär- und Sekundärmuskeln, Equipment und Bewegungsmuster. Eigene Übungen legst du jederzeit an. Dazu acht Trackingtypen: von Gewicht und Wiederholungen über Körpergewicht mit Zusatzgewicht oder Unterstützung bis zu Zeit und Distanz.
  • Aufwärm-, Arbeits-, Drop- und Back-off-Sätze, Supersätze (die legst du in der Routine an), optional RPE oder RIR, ein optionaler Pausentimer pro Übung und die Erkennung persönlicher Bestleistungen. Die Live Activity zeigt auf dem Sperrbildschirm und in der Dynamic Island die letzte Übung, den Satzfortschritt, den Pausentimer und den nächsten Satz.
  • Auswertung zum Abschluss. Du gibst dein Trainingsgefühl an („Leicht“, „Passend“, „Sehr schwer“) und siehst auf einer Körpergrafik, welche Muskulatur beansprucht wurde. Pro Übung vergleicht die App mit dem letzten Mal – und versteht, dass mehr Gewicht bei weniger Wiederholungen (zum Beispiel 62,5 kg nach 60 kg) kein Rückschritt ist. Deine Ausgangslage vom Tag erwähnt sie als Kontext. Jedes abgeschlossene Training bleibt mit seinen bestätigten Sätzen im Verlauf auffindbar. Freie Trainings, die du ohne Routine begonnen hast, kannst du anschließend als Routine speichern.

Der Trainingsbereich ist auf der Startseite kurz zusammengefasst.

Aktivität und Apple Health: Nutze die Daten, die du schon hast

Deine Gesundheitsdaten sind wahrscheinlich schon in Apple Health. EMVAYO nutzt sie als Kontext.

  • Apple Health als Hub: Schritte, Aktivitätskalorien, Trainingsminuten und Workouts mit Dauer, Distanz und Puls – soweit deine Uhr sie liefert. Landen die Daten deiner Garmin-Uhr über Garmin Connect in Apple Health, kommen sie an. Was nicht in Apple Health landet, sieht die App nicht. Auch HRV liefert Garmin nicht immer, und die App sagt dir dann, dass sie fehlt.
  • Manuelle Aktivität mit ehrlicher Schätzung. Du trägst zum Beispiel „45 Minuten Rad“ ein. Die App schätzt die Kalorien aus Dauer, Art und deinem Körpergewicht mit einer einfachen, nachvollziehbaren Formel und kennzeichnet die Zahl als „geschätzt“. Trägst du selbst einen kcal-Wert ein, gilt deiner.
  • Nicht doppelt zählen. Erfasst Apple Health dieselbe Aktivität schon, weist die App darauf hin. Ob ihre Kalorien zusätzlich auf deinen Tagesverbrauch kommen, entscheidest du.
  • Die Woche im Blick: Schritte der letzten sieben Tage, dein Durchschnitt und wie oft du dein Schrittziel erreicht hast.

Mehr dazu auf der Startseite.

Fortschritt: Sieh, wie sich deine Werte entwickeln

Trends statt Tagesrauschen.

  • Gewichtstrend mit gleitendem Mittel. Die Messwerte plus eine geglättete Linie, dazu dein Zielgewicht, wenn du eins festlegst. Der Wochenend-Ausreißer verschwindet, die Richtung bleibt.
  • Eine Beobachtung nur, wenn die Daten sie tragen. Ab etwa 14 Messtagen sagt dir die App, ob dein Gewicht im betrachteten Zeitraum gesunken oder gestiegen ist oder sich hält. Ein Wert unter 0,15 kg pro Woche gilt als Tagesrauschen, nicht als Trend.
  • Wirst du stärker? Die Kraftentwicklung zeigt den schwersten Arbeitssatz je Training, sobald dieselbe Übung an mindestens zwei Tagen im Zeitraum vorkommt. Dazu Trainings pro Woche und deine jüngsten Bestleistungen.
  • Kennzahlen im Detail, frei wählbar: Gewicht, Schritte, Kaloriendefizit, gegessene Kalorien, Gesamtverbrauch, Aktivitätskalorien, Protein, Flüssigkeit, Schlaf, Ruhepuls, HRV und aktive Minuten.
  • Zeiträume: 7, 30, 90, 180 oder 365 Tage.

Körperfett und Körpermaße trackt EMVAYO nicht. Dafür gibt es in der App keine Daten, also deutet sie sie auch nicht an. Mehr zum Bereich auf der Seite „Fortschritt“.

Regeneration: Sieh, wie deine Ausgangslage zu deinem Üblichen steht

  • Schlafdauer und Ruhepuls – und HRV, wenn deine Uhr sie liefert. Nichts wird erfunden, was die Uhr nicht misst.
  • Deine persönliche Baseline statt einer starren Internetnorm: Dein üblicher Bereich ist der Median deiner letzten 28 Tage. Ein Ruhepuls von 61 ist nur dann ein Signal, wenn dein üblicher Wert deutlich darunter liegt. Ein Signal bestimmt die Einordnung erst mit genug echten Messwerten mit, ab 14.
  • Vier Stufen in Worten, ohne Note und ohne Zahl: „Gute Ausgangslage“, „Normale Ausgangslage“, „Etwas niedriger erholt“ und „Deutlich niedriger erholt“. Es geht um die Ausgangslage für den Tag, nicht um eine Bewertung von dir.
  • Zu jeder Einordnung gehören ein „Warum?“ und eine Empfehlung, etwa „Geplantes Training normal durchführen.“ oder „Heute bewusst moderat trainieren.“
  • Gesamtstatus nur aus vorhandenen Faktoren. Ab zwei belastbaren Signalen gibt es eine Einordnung. Davor steht „Noch keine Einordnung“, und die App sagt, was fehlt. Kein Readiness-Score, der aus zwei Werten und einer Vermutung besteht.
Regeneration in EMVAYO: Einordnung „Etwas niedriger erholt“ mit Schlafdauer 6 Stunden 27 Minuten, Ruhepuls 44 und der Empfehlung „Heute bewusst moderat trainieren.“
Regeneration: Einordnung, Gründe und Empfehlung.

Coach und „Warum?“: Verstehe, warum die App das sagt

  • Regelbasierte Hinweise. Der Coach arbeitet mit deinen Daten von heute, 3, 7, 14 und 30 Tagen – ohne externe KI, lokal auf deinem Gerät.
  • „Dein heutiger Impuls“ steht auf dem Heute-Bildschirm. Ein „Warum?“ führt dich zur Datenbasis: auf welchen Zahlen der Hinweis beruht.
  • Tages- und Wochenrückblick. Der Wochenrückblick erscheint, sobald eine komplette Woche, Montag bis Sonntag, mit Daten vorliegt.
  • Hinweise sind Vorschläge, keine Anweisungen. Wenn dir eine Regel für deinen Tag nicht passt, ignorierst du sie.
Karte „Dein heutiger Impuls“ in EMVAYO: Eine proteinreiche Mahlzeit passt jetzt gut, mit der Schaltfläche „Warum?“.
Der Impuls des Tages mit „Warum?“.

„Coach“ heißt hier: eine Regel-Engine auf deinem iPhone. Eine Verbindung zu einem echten Coach oder Trainer, über die er dir Ziele und Pläne übergibt, ist geplant, aber noch nicht gebaut. Mehr dazu auf der Startseite.

Deine Daten: Bring sie mit, nimm sie wieder mit

  • Apple-Health-Historie beim ersten Start: bis zu einem Jahr zurück. Danach gleicht die App bei jedem Öffnen ab.
  • Backup als Datei. Ziele, Einstellungen, Ernährung (Mahlzeiten, Lebensmittel, Vorlagen), manuelle Aktivitäten und der gesamte Trainingsteil: Routinen, Trainings, eigene Übungen, Bestleistungen. Die Wiederherstellung zeigt dir vorher eine Zusammenfassung, verlangt eine ausdrückliche Bestätigung und ersetzt den aktuellen Bestand vollständig. Die Datei ist nicht verschlüsselt. Leg sie dort ab, wo du auch andere persönliche Dokumente aufbewahrst.
  • Ernährung als CSV exportieren, zum Beispiel für Tabellenprogramme.
  • Trainingshistorie als CSV exportieren.
  • Apple-Health-Daten gehören Apple Health. Sie stehen nicht im Backup und werden nach einer Wiederherstellung dort neu geladen. EMVAYO schreibt in Apple Health nur dein Körpergewicht zurück, wenn du es selbst einträgst.
  • „Alle lokalen Daten löschen“ gibt es in der App selbst.
  • Kein Konto, kein Sync deiner Gesundheitsdaten in eine Cloud. Die einzige Verbindung ins Netz ist die Lebensmittelsuche bei Open Food Facts: Dorthin gehen nur Suchbegriff oder Barcode, keine Gesundheitsdaten. Auch sie lässt sich abschalten. Keine Werbung, keine Analyse-Dienste.

Die Datenschutz-Fakten stehen auf der Startseite noch einmal im Überblick.

Für die Beta vormerken

Einwände

Antworten auf deine konkreten Fragen

Keine Zeit zum Tracken?

Dann trackst du nicht. Du verbindest Apple Health und schaust zu. Schritte, Schlaf und Ruhepuls laufen von allein in den Heute-Bereich, das Gewicht auch, wenn deine Waage es in Apple Health schreibt. Wenn du eine Mahlzeit einträgst, geht das mit dem Schnelleintrag fix. Wenn nicht, bewertet die App deine Ernährung nicht – und rechnet nicht mit 0.

Deine Historie liegt in der alten App?

Bei Gesundheitsdaten ist das kein Problem: Die liest EMVAYO beim ersten Start aus Apple Health, bis zu einem Jahr zurück. Und deine alte App löschst du erst, wenn du bereit bist.

Du willst deine Trainings-App nicht aufgeben?

Musst du nicht sofort. Lass beide parallel laufen. Der Trainingsbereich ist darauf gebaut, im Gym schneller zu sein: die Werte vom letzten Training sofort da, freie Reihenfolge, jeder Satz gespeichert, bevor irgendwas passiert. Wenn er es nach zwei Wochen nicht ist, bleib bei deiner. Ich will das wissen.

Die Zahlen der Uhr stimmen doch eh nicht?

Stimmt teilweise. Deshalb misst EMVAYO Schlaf, Ruhepuls und HRV an deinem eigenen üblichen Bereich und nicht an Absolutwerten. Beim Kalorienverbrauch weist dich die App darauf hin, wenn der heutige Wert stark vom 7-Tage-Schnitt abweicht, und sie markiert Schätzungen als Schätzungen. Was dich weiterbringt, ist ohnehin nicht die einzelne Zahl, sondern der Trend.

Du hast keine Uhr?

Dann liefert dein iPhone Schritte, und Aktivität trägst du manuell ein, mit einer Kalorienschätzung, die du überschreiben kannst. Schlaf, Ruhepuls und HRV fehlen dann meist, und die App sagt das („Noch keine Einordnung“), statt Werte zu erfinden. Gym-Tracker, Ernährung und Gewichtstrend funktionieren ohne Uhr voll. Beim Kalorienziel kommt es darauf an, welche Energiewerte Apple Health auf deinem iPhone hat. Fehlen sie, steht dort „Kalorienziel heute noch nicht verfügbar“, statt dass die App eins erfindet.

Du hast eine Garmin, keine Apple Watch?

Garmin gibt viele Daten über Garmin Connect an Apple Health weiter. EMVAYO liest aus Apple Health, also kommt an, was Garmin dort ablegt. HRV liefert Garmin nicht immer. Werte, die nicht in Apple Health landen – zum Beispiel Body Battery –, sieht die App nicht und rechnet sie auch nicht ein. Ich baue keine inoffiziellen Schnittstellen und erfinde keine Werte.

Dein Coach schickt dir Pläne als PDF?

Dann kennst du das Abtippen. Ich sage dir ehrlich, wo wir stehen: Pläne direkt aus einer Datei oder von deinem Coach zu übernehmen geht in EMVAYO heute noch nicht. Routinen legst du in der App selbst an. Eine Verbindung zu einem Coach, über die er dir Ziele und Pläne übergibt, ist geplant, aber noch nicht gebaut. EMVAYO ersetzt keinen Coach. Was von Anfang an gilt: Deine Daten in der App liegen bei dir.

Du hast Angst, dass die App dich verurteilt?

Das war mir beim Bauen besonders wichtig. Der Heute-Bereich bewertet Protein und Schritte nach Tageszeit und tut morgens nicht so, als wäre das Tagesziel schon verfehlt. Fehlende Werte sind nie 0. Tage ohne Daten zeigen schlicht „Keine Daten“, ohne Vorwurf und ohne Streak, der bricht. Und ein schwacher Tag ändert im Fortschritt keinen Trend.

Was passiert, wenn die App abstürzt?

Jeder bestätigte Satz wird sofort lokal gespeichert, und ein laufendes Training lädt die App beim nächsten Öffnen aus dem Speicher. Keine bekannten Datenverlust-Probleme zu haben, ist eine Bedingung, bevor die App in den Store geht.

Im Alltag

Wie du EMVAYO im Alltag benutzt

Ein paar Dinge, die du erwartest, wenn du eine App aufs Handy lädst – und die hier einfach stimmen:

Im Kern ohne Netz. Heute, Training und deine bisherigen Lebensmittel funktionieren offline. Nur die Online-Suche nach neuen Lebensmitteln braucht eine Verbindung. Dein Workout im Keller-Gym ohne Empfang wird gespeichert.

Einrichtung, die erklärt statt abfragt. Erst erklärt die App, warum sie welche Apple-Health-Daten braucht. Dann wählst du dein Ziel, dein Wunschdefizit, dein Proteinziel (die App schlägt dir einen Wert vor) und dein Schrittziel. Profilwerte fragt sie nur ab, wenn Apple Health sie nicht schon hat. Alles lässt sich später ändern. Im Training gibt es beim ersten Öffnen eine kurze Hilfe, die du später wieder aufrufen kannst.

Pausieren, wann immer das Leben dazwischenkommt. Zwei Wochen Urlaub ohne Eintrag? Die App zeigt „Keine Daten“ für diese Tage und macht danach weiter. Kein Vorwurf, kein Streak, der bricht. Deine Historie wartet.

Morgens ein Blick, abends ein Blick. Dazwischen leben.

Die zweite Hälfte

Warum weiter alles allein durchziehen?

EMVAYO misst, plant und erklärt. Die EMVAYO Community soll teilen, austauschen und unterstützen. Das eine ist das Werkzeug. Das andere sind die Leute.

Die EMVAYO Community startet noch. Sie ist im Aufbau, und ich schreibe dir lieber ehrlich, wo wir stehen, als irgendeine Zahl zu erfinden.

Was ich mir von ihr wünsche: ein Ort für Leute, die dieselben Skripte im Kopf haben wie du. Es geht um Training, Ernährung, Gesundheit, Austausch und Umsetzung. Um den Familienvater mit ein paar Kilo zu viel. Um die Wearable-Nutzerin mit zwanzig Werten. Um den Gym-Nutzer, der wissen will, wie andere mit dem Wochenende umgehen.

EMVAYO bleibt das Hauptprodukt, und du brauchst die Community nicht, um die App zu nutzen. Meine Zahl vom Montag steht weiterhin auf Instagram bei @abnehmenmitsascha. Wie du bei der Community dabei sein kannst, steht auf der Startseite.

Die Schwelle

Für wen das nichts ist

Ich bin wählerisch, wen ich in die Beta lasse. Nicht aus Arroganz, sondern weil ich aus der ersten Runde viel lernen will. Sie ist klein, geplant sind 20 bis 50 Tester, und ich brauche nicht die meisten, sondern die richtigen.

EMVAYO ist NICHT für dich, wenn …

  • …du medizinisch präzise Werte erwartest. Das ist der teuerste Ausschluss auf dieser Seite, und ich meine ihn ernst. EMVAYO ist kein Medizinprodukt. Kalorien sind Schätzungen. Schlafphasen sind das, was deine Uhr meint. HRV ist ein Signal, keine Diagnose. Wer eine App sucht, die ihm „exakt 2.347 kcal verbrannt“ sagt, ist bei mir falsch – und ehrlich gesagt bei jeder App. Ich werde diesen Satz nie schreiben, auch wenn er Nutzer bringen würde.
  • …du morgens gern im Minus startest. Es gibt Leute, die das statische Tagesziel und den roten Balken um 7 Uhr als Motivation brauchen. Ich verstehe das. EMVAYO tut das nicht. Wenn du das Minus brauchst, um in Gang zu kommen, bleib bei deiner Kalorien-App.
  • …du Android hast. Noch nicht. Ohne Datum. Ich sage dir nicht „bald“, weil ich es nicht weiß.
  • …du einen Social Feed, Streaks, Badges oder ein Freundes-Ranking willst. Das ist eine legitime Art, dranzubleiben. Es ist nur nicht diese App. Austausch soll es in der EMVAYO Community geben, freiwillig und getrennt von der App.
  • …du eine App suchst, die dir vorschreibt, was du isst. EMVAYO gibt Empfehlungen, keine Anweisungen. Wenn du eine Diät-Vorschrift willst, die du nur abarbeitest, wirst du hier zu viel Freiheit haben.
  • …du Körperfett oder Körpermaße tracken willst. Das macht EMVAYO nicht.
  • …du in vier Wochen einen Sixpack erwartest. Dann bist du auf jeder Seite falsch, aber hier besonders.

EMVAYO ist RICHTIG für dich, wenn …

  • …du geduldig und methodisch bist. Realistisch heißt: morgens ein Blick auf Heute, mittags der Schnelleintrag, abends ein Blick – und im Gym die Zeit, die du eh brauchst. Aber jede Woche.
  • …du ein System willst, keine Taktik. Keine „5 Tricks für einen flachen Bauch“. Sondern ein Instrument, das dir über Monate zeigt, wie sich deine Werte entwickeln.
  • …du mit schwankenden Zahlen leben kannst, ohne die App zu löschen. Es wird Wochen geben, in denen der Trend nach oben zeigt. Die App wird das sagen. Ruhig. Wenn du dann weiterliest statt zu löschen, bist du richtig.
  • …du bereit bist, ein Werkzeug auszuprobieren, das mehrere andere ersetzen soll – und dafür zwei Wochen lang alles parallel laufen zu lassen.

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Häufige Fragen

Was du vor der Beta wissen willst

„Ich hab schon fünfmal angefangen und aufgehört. Warum sollte das jetzt anders sein?“

Weil das Werkzeug diesmal nicht gegen dich arbeiten soll – und deine Tracker-Skripte nicht füttert. Viele Anläufe scheitern an drei Dingen: einem statischen Ziel, das dich morgens ins Minus setzt; mehreren Apps, die sich nicht kennen; und einem Neustart, der jede Historie löscht. EMVAYO ist dafür gebaut, dir diese drei abzunehmen. Der Heute-Bereich rechnet mit deinem Tag, nicht gegen ihn. Und wenn du zwei Wochen aussetzt, wartet deine Historie. Ob du diesmal dranbleibst, kann ich dir nicht versprechen. Aber du sollst diesmal nicht am Werkzeug scheitern.

„Ich will nur abnehmen, ich trainiere nicht im Gym. Ist das trotzdem was für mich?“

Ja. Der Trainingsbereich ist da, wenn du ihn willst, und stört nicht, wenn nicht. Heute, Ernährung, Aktivität, Fortschritt und Regeneration sind für dich der Kern. Das Kalorienziel aus deiner Bewegung und deinem Wunschdefizit ist der Teil, der für dich am wichtigsten sein dürfte.

„Wie genau ist das Kalorienziel?“

So genau wie die Daten, aus denen es entsteht – und das sagt dir die App. Der Grundumsatz kommt aus Apple Health. Fehlt er dort, nutzt die App den Wert, den du selbst einträgst, und ohne diesen eine Schätzung (nach der Formel von Mifflin und St. Jeor). Für den laufenden Tag rechnet sie ihn auf deinen 7-Tage-Schnitt hoch. Aktivitätskalorien kommen aus Apple Health, eigene Aktivitäten zählen nur, wenn du sie zusätzlich zählen lässt. Das ist jeweils gekennzeichnet. Was dich weiterbringt, ist nicht die absolute Zahl, sondern der Trend über Wochen. Den zeigt dir der Fortschrittsbereich.

„Ugh, ich will nicht noch eine App auf meinem Handy.“

Verstehe ich. Deshalb ist das Ziel, dass du am Ende weniger hast. In der Beta lässt du alles parallel laufen. Nach zwei Wochen weißt du, welche du nicht mehr öffnest. Die Uhr bleibt – sie liefert die Daten.

„Kann ich dem Hinweis trauen? Was, wenn die App Unsinn sagt?“

Dann tippst du auf „Warum?“ und siehst, woraus er entstanden ist. Das ist der Punkt: Du musst nicht glauben, du kannst nachlesen. Wenn die Regel für dich nicht passt, ignorierst du sie. Hinweise sind Vorschläge, kein Zwang. Und eine Einordnung deiner Regeneration entsteht erst, wenn genug echte Messwerte da sind.

„Was passiert mit meinen Health-Daten?“

Sie bleiben auf deinem iPhone. Local-first heißt: kein eigener Server, kein Konto, kein Sync deiner Gesundheitsdaten in irgendeine Cloud. Das Backup ist eine Datei bei dir, und sie ist nicht verschlüsselt. Der Nährwert-Scan läuft lokal, ohne Foto-Upload. Werbung gibt es nicht, also auch keine Werbeprofile aus deinen Daten. Die einzige Verbindung ins Netz geht an Open Food Facts, mit Suchbegriff oder Barcode, und lässt sich abschalten. Ich schreibe trotzdem nicht, dass damit jedes denkbare Risiko ausgeschlossen ist: Dein iPhone, deine Backup-Dateien und Apple Health selbst liegen außerhalb dessen, was ich kontrolliere. Und spätere Funktionen wie ein Sync über mehrere Geräte würden eine eigene Prüfung brauchen. Ich würde dir genau sagen, was sich dann ändert.

„Was, wenn ich nach der Beta nicht weitermachen will?“

Dann exportierst du deine Daten und löschst die App. Das Backup enthält deine Daten aus der App, die Ernährung und die Trainingshistorie kannst du zusätzlich als CSV exportieren. Und wenn du alles aus der App entfernen willst, gibt es dort „Alle lokalen Daten löschen“.

„Kannst du mir versprechen, dass ich in den nächsten Monaten X Kilo verliere?“

Nein. Niemand kann das. Und du solltest niemandem trauen, der es tut. Was ich dir versprechen kann: Du sollst jeden Tag wissen, wo du stehst. Ob du daraus X Kilo machst, hängt von dir, deinem Alltag und Dingen ab, die keine App kontrolliert. Ich selbst habe mir 77 Kilo bis Silvester vorgenommen. Ob ich es schaffe, siehst du montags. Wenn nicht, sage ich dir, warum.

„Was unterscheidet das von anderen All-in-one-Apps?“

EMVAYO ist eine deutschsprachige iPhone-App, die tiefes Gym-Tracking, Ernährung, Apple-Health-Aktivität und Regeneration zu einem Tagesstatus verbindet – local-first, ohne Werbung, ohne Blackbox-Score, mit einem „Warum?“ zu den Hinweisen. Es gibt gute All-in-one-Apps. Mir ging es um etwas Bestimmtes: eine App, die nichts erfindet, ihre Hinweise begründet und deine Daten bei dir lässt.

Zwei Versionen

Stell dir vor, es sind ein paar Monate vergangen

Zwei Versionen.

Version eins. Du hast diese Seite gelesen, geschlossen und weitergemacht wie bisher. Drei Apps, ein Bauchgefühl. Dann kamen Urlaub, Stress und die nächste Feier. Ein paar Monate später stehst du auf der Waage und siehst eine Zahl, die dich nicht überrascht. Du öffnest die Kalorien-App und trägst ein neues Ziel ein. Neustart. Wieder.

Version zwei. Du hast dich für die Beta vormerken lassen. Als sie losging, hast du Apple Health verbunden und erst mal nur zugeschaut. Dann kam der Schnelleintrag. Dann das erste Training. Der Urlaub war zwei Wochen „Keine Daten“ – und danach ging es weiter, ohne Vorwurf. An ein paar Tagen hat dir die App gesagt, es ruhig anzugehen, und du hast es getan. Die Feier war „über Ziel“, und die Woche hat es getragen. Ein paar Monate später stehst du auf der Waage und weißt die Zahl schon, weil du den Trend gesehen hast. Und danach öffnest du dieselbe App, mit allem, was du seit der Beta eingetragen hast, und machst einfach weiter.

In beiden Versionen sind ein paar Monate vergangen. Der Unterschied ist nicht die Zahl auf der Waage. Der Unterschied ist, ob du sie kommen gesehen hast.

Die Beta

Die erste Beta: für iPhone, geplant für November

Die erste geschlossene Beta von EMVAYO ist für November geplant, für iPhone. Die erste Runde ist klein: Ich möchte mit 20 bis 50 Testern anfangen, die EMVAYO wirklich im Alltag benutzen – im Gym, in der Küche, im Büro, mit und ohne Wearable.

Das Ziel dieser Runde ist nicht, dich zu überzeugen. Das Ziel ist herauszufinden, ob der Anspruch von dieser Seite im Alltag hält: ob dir morgens ein Satz reicht, ob die Hinweise nachvollziehbar sind, ob der Gym-Tracker schneller ist als deiner. Dein Feedback landet direkt bei mir, und ich baue in kurzen Sprints.

Wenn du dabei sein willst, trägst du dich auf der Startseite für die Beta ein. Die EMVAYO Community, in der du dich später mit anderen austauschen kannst, startet noch. Mehr dazu auf der Startseite.

Für die Beta vormerken

PS: Das App-Puzzle löst sich nicht von allein, und die Tracker-Skripte auch nicht. Du wirst in ein paar Monaten so oder so auf einer Waage stehen. Die Frage ist nicht, welche Zahl da steht. Die Frage ist, ob du sie kommen gesehen hast – oder ob du sie wieder erraten musst. Ich bin Sascha, ich stehe jeden Montag drauf, und ich zeige dir die Zahl. Wenn du wissen willst, wo du stehst: Du kannst dich für die Beta vormerken.